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Sonnenbarsch (Lepomis gibbosus)

Grösse/Gewicht

Höchstlänge: 15 cm, selten 30 cm
Höchstgewicht: 500 g

Spitzname

Kürbiskern

Merkmale

Der Sonnenbarsch hat einen hochrückigen, seitlich stark abgeflachten Körper. Am grossen Kopf liegt eine kleine, leicht oberständige Mundspalte. Die Rückenflosse ist lang und ungeteilt mit 10 Stachel und 10-12 Gliederstrahlen. Die Afterflosse hat 2-3 Stachel- und 8-12 Gliederstrahlen. Er hat eine grosse Brustflosse und knotige Reusendornen. Der Rücken ist dunkelgrün bis dunkelgrün. Der helleren Flanken zeigen einen grünlichen Perlmuttglanz und kleine, gelblichbraune bis orangefarbene Flecken. Der häutige Anhang des Kiemendeckels, trägt einen schwarzen und roten Fleck. Kehle und Bauch sind orange gefärbt, die Flossen grün bis gelblich. Das hintere Ende der Rückenflosse hat dunkle Tupfen.

Lebensraum

Der Sonnenbarsch ist nicht einheimisch, ursprünglich stammt er aus Nordamerika und Florida, dort wird er viel grösser und kann ein Gewicht bis zu 4 kg erreichen. Er ist um 1877 Mitteleuropa eingeführt worden. Die in Flüssen nachgewiesenen Exemplare stammen aus unkontrollierten Besatzmassnahmen oder oft auch aus Aquarien. Auf Grund seiner geringen Grösse spielt er weder für Berufs- noch für Sportfischer eine Rolle.

Lebensweise

Der Sonnenbarsch frisst bevorzugt wirbellose Wassertiere, Amphibienlarven aber auch Fischlaich sowie die Brut.

Fangsaison

Der Sonnenbarsch ist ein artenfremder Fisch, daher keine Schonzeit.