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Steinbeisser (Cobitis taenia taenia)

Grösse/Gewicht

Höchstlänge: 12 cm
Höchstgewicht: 60 g

Weitere Namen

Steinpicker, Dorngrundel

Merkmale

Der Rücken weist eine gelbbraune von vielen dunklen Flecken unterbrochene Färbung auf. Auf der Bauchseite sind die Schuppen blassgelb bis orange gefärbt. Der auf dem Rücken befindliche Kamm hat mehrere Reihen schwarzgrauer Flecken. Der Körper ist länglich. Am Maul hat der Steinbeisser 6 Barteln. Unter dem Auge befindet sich ein zweispitziger Dorn, mit dem der Fische schmerzhafte Stiche zufügen kann.

Lebensraum

Der Steinbeisser ist in Sibirien und ganz Europa, mit Ausnahme von Irland und dem Norden Englands verbreitet. Es gibt begrenzt auftretende Arten und Unterarten.

Lebensweise

Es werden langsam fliessende Bäche, Flüsse und stehende Gewässer mit klarem sauerstoffreichen Wasser bevorzugt. Steinbeisser kommen dort an flachen und sandigen oder steinigen Stellen vor. Häfig auch in grösserer Anzahl. Sie graben sich in den Grund ein, wobei dann nur noch Kopf und Schwanz herausragen. Die Nahrungssuche erfolgt nachts. Hierfür wird der Sand auf der Suche nach Kleintieren und organischem Material durchgekaut. Der Sand wird durch die Kiemen wieder ausgestossen. Für das Überleben der Fische ist es wichtig, dass sich der Untergrund regelmässig umlagert. Steinbeisser verfügen über die Möglichkeit einer akzessorischen Darmatmung. An der Wasseroberfläche verschluckte Luft wird im Enddarm Sauerstoff entzogen. Die verbrauchte Luft wird durch den After ausgeschieden. Er erreicht ein Alter von 3 – 5 Jahren.